Wichtige Pflege- und Wartungshinweise

PFLEGEHINWEISE
Die Funktionstüchtigkeit des Fensters hängt in hohem Maße von der guten Wartung und Instandhaltung ab. Durch einfache Pflege-und Wartungsmaßnahmen ist es möglich, das historische Fenster über Jahrzehnte zu erhalten, ohne dass aufwendige Reparaturmaßnahmen erforderlich sind. Hauptaugenmerk bei der Wartung gilt den Holzoberflächen und den Beschlägen:


HOLZOBERFLÄCHEN
Mit geeigneten Anstrichen können die Holzbestandteile wirkungsvoll vor Witterungseinflüssen, Schmutzeinwirkung von außen und vor eindringender Luftfeuchte von innen geschützt werden.


Durch regelmäßige Pflege kann man den Zeitpunkt eines erforderlichen Überholungsanstrichs hinauszögern. Hierbei spielt auch die sorgfältige Beseitigung vorhandener Altanstriche und die Wahl eines geeigneten Anstrichsystems eine entscheidende Rolle. 


Alle zwei Jahre sollten die Anstriche auf Fehlstellen und Oberflächenbeschädigungen überprüftund geringfügige Schadensstellen direkt überarbeitet werden. Alle zwölf Jahre sollten die Fenster von einem Fachmann überprüft werden.


BESCHLÄGE

Die regelmäßige Wartung der Beschläge ist für die Instandhaltung der Fenster unumgänglich. Gerade wenn es sich um sehr alte, schwer ersetzbare Fabrikate handelt, ist bereits bei der täglichen Bedienung höchste Sorgfalt geboten. Sie sollten hin und wieder nachgestellt werden, um die vollständige Funktionstüchtigkeit des Fensters zu gewährleisten.


Die Beschlagteile behandelt man einzeln mit nichtharzenden Fetten, um sie leicht gängig zu halten. Die Beschläge sollten einmal jährlich umfassend gewartet und bewegliche Teile nachgefettet werden.


LÜFTUNGSHINWEISE

Um eine vorzeitige Alterung und Schädigung der Holzprofile zu vermeiden, sollte seitens des Nutzers auf die richtige Raumluftfeuchte geachtet werden.Der durch Mensch und Tier abgegebene Wasserdampf schlägt sich bekanntlich an kalten Bauteilen als Wassernieder. Wurde im Altbau die Einfachverglasung durch eine Isolierverglasung ersetzt, so bildet sich dieser Niederschlag nicht mehr an der Glasscheibe, sondern zunächst unsichtbar an Außenwandecken, ungedämmten Fensterstürzen usw.


REGELMÄSSIG ERFORDERLICHE WARTUNGSARBEITEN

  1. Überprüfen der Gängigkeit und Bedienbarkeit der Beschläge, ggf. Beschlagteile   nachstellen, ölen und fetten
  2. Überprüfen des Dichtschlusses zwischen Flügel und Blendrahmen, ggf. Flügel  nachstellen und einrichten, Dichtungsecken schließen
  3. Überprüfen und Beseitigen kleiner Mängel an der Verglasung  (abgerisseneDichtungsphase u.ä.)
  4. Prüfen der Eckverbindungen, bei geöffneten Stoßfugen ausleimen (Spezialverfahren)
  5. Kontrolle der Holzfeuchte in den unteren Eckbereichen, bei hoher Feuchte Maßnahmen zur Austrocknung des Holzes einleiten und Ursache der Durchfeuchtungsuchen
  6. Überprüfen der Entwässerungseinrichtung, ggf. verbessern
  7. Kontrolle der Oberflächenbeschaffenheit des Anstrichs, ggf. Instandsetzung

Beschlagspflege:

Ihre Fenster und Fenstertüren sind mit hochwertigen Drehkipp-Beschlägen ausgestattet. Damit diese einwandfrei und bequem funktionieren, sollten nachstehende Wartungsarbeiten mindestens 1x jährlich durchgeführt werden:


Alle beweglichen Teile und alle Verschlussstellen der Beschläge sind zu fetten oder zu ölen. Handelsübliche Schmiermittel (z.B. Kriechöl) ohne Silikon verwenden. Es sind nur solche Reinigungs- und Pflegemittel zu verwenden, die den Korrosionsschutz der Beschlagsteile nicht beeinträchtigen. Die Beschläge der Fenster sollten so eingestellt sein, dass die Bedienung leichtgängig ist.


Oberflächenpflege:

Für die Reinigung der Fensterrahmen eignen sich alle feinen Reinigungs-und Spülmittel, z.B. Dor, Pril, Rei etc., die - wie im Haushalt üblich - mit Wasser verdünnt werden. Am besten verwenden Sie den speziell für die Reinigung Ihrer neuen Aluminium-Fenster entwickelten Reiniger von dem Aluminium-Profilhersteller.


Die grauen oder schwarzen PVC-, TPE oder EPDM-Dichtungen dürfen nicht mit konzentrierten Reinigungsmitteln oder öligen Substanzen in Berührung kommen. Bei Anwendung von Glasreinigern (z.B.: Ajax-Glasrein, Sidolin streifenfrei) muss darauf geachtet werden,dass die schwarzen Dichtungen nicht zu stark benetzt werden. Flüssigkeitsreste am Rahmen sollte man sofort mit klarem Wasser entfernen. Auf gar keinen Fall sollten Sie ihre Fenster mit einem groben Scheuermittel, wie z.B. ATA oder VIM, bearbeiten. Ebenfalls dürfen keine Hilfsmittel wie Stahlschwamm oder Topfreiniger verwendet werden. Reinigen Sie bitte niemals mit organischen oder chemischen Lösemitteln sowie Säuren jeglicher Art. Es besteht Gefahr der Oberflächen-ablösung. Benutzen Sie bei farbigen Oberflächen keinen Spiritus zur Reinigung.


Allgemeine Funktionsprüfung:

Dichtigkeit zwischen Flügel und Blendrahmen überprüfen. Eventuell beschädigte Dichtungen auswechseln lassen. Entwässerungseinrichtungen überprüfen und bei Bedarf Öffnungen von Verunreinigungen frei machen.


Richtiges Lüften:

Richtiges Lüften spart beim Heizen und dient der Gesundheit. Wenn nicht ausreichend kalte und trockene Frischluft von außen in die bewohnten Räume zugeführt wird, treten Feuchtigkeitsschäden auf. Kondensatbildung an den Scheiben, feuchte Wände oder sogar Schimmelpilze deuten auf nicht ausreichendes bzw. falsches Lüftungsverhalten hin.

Für eine optimale Lüftung gilt: Stoßlüftung statt Dauerlüftung, d. h. möglichst dreimal täglich die Fenster 10 Minuten weit öffnen; möglichst quer durch die Wohnung lüften (zwei gegenüberliegende Fenster öffnen). Dauerhaft gekippte Fenster sind keine ausreichende Lüftung und vergeuden Heizenergie.

Beschlagspflege:

Ihre Fenster und Fenstertüren sind mit hochwertigen Drehkipp-Beschlägen ausgestattet. Damit diese einwandfrei und bequem funktionieren, sollten nachstehende Wartungsarbeiten mindestens 1x jährlich durchgeführt werden:

Alle beweglichen Teile und alle Verschlussstellen der Beschläge sind zu fetten oder zu ölen. Handelsübliche Schmiermittel (z.B. Kriechöl) ohne Silikon verwenden. Es sind nur solche Reinigungs- und Pflegemittel zu verwenden, die den Korrosionsschutz der Beschlagsteile nicht beeinträchtigen.

Die Beschläge der Fenster sollten so eingestellt sein, dass die Bedienung leichtgängig ist.


Oberflächenpflege:

Für die Reinigung der Fensterrahmen eignen sich alle feinen Reinigungs-und Spülmittel, z.B. Dor, Pril, Rei etc., die - wie im Haushalt üblich mit Wasser verdünnt werden. Am besten verwenden Sie den speziell für die Reinigung Ihrer neuen Kunststoff-Fenster entwickelten Reiniger von dem Kunststoff-Profilhersteller.


Die grauen oder schwarzen PVC-, TPE oder EPDM-Dichtungen dürfen nicht mit konzentrierten Reinigungsmitteln oder öligen Substanzen in Berührung kommen. Bei Anwendung von Glasreinigern (z.B.: Ajax-Glasrein, Sidolin streifenfrei) muss darauf geachtet werden, dass die schwarzen Dichtungen nicht zu stark benetzt werden. Flüssigkeitsreste am Rahmen sollte man sofort mit klarem Wasser entfernen. Auf gar keinen Fall sollten Sie ihre Fenster mit einem groben Scheuermittel, wie z.B. ATA oder VIM, bearbeiten. Ebenfalls dürfen keine Hilfsmittel wie Stahlschwamm oder Topfreiniger verwendet werden. Reinigen Sie bitte niemals mit organischen oder chemischen Lösemitteln sowie Säuren jeglicher Art. Es besteht Gefahr der Oberflächen-ablösung. Benutzen Sie bei farbigen Oberflächen keinen Spiritus zur Reinigung.


Allgemeine Funktionsprüfung:

Dichtigkeit zwischen Flügel und Blendrahmen überprüfen. Eventuell beschädigte Dichtungen auswechseln lassen. Entwässerungseinrichtungen überprüfen und bei Bedarf Öffnungen von Verunreinigungen frei machen.


Richtiges Lüften:

Richtiges Lüften spart beim Heizen und dient der Gesundheit. Wenn nicht ausreichend kalte und trockene Frischluft von außen in die bewohnten Räume zugeführt wird, treten Feuchtigkeitsschäden auf. Kondensatbildung an den Scheiben, feuchte Wände oder sogar Schimmelpilze deuten auf nicht ausreichendes bzw. falsches Lüftungsverhalten hin.


Für eine optimale Lüftung gilt: Stoßlüftung statt Dauerlüftung, d. h. möglichst dreimal täglich die Fenster 10 Minuten weit öffnen; möglichst quer durch die Wohnung lüften (zwei gegenüberliegende Fenster öffnen). Dauerhaft gekippte Fenster sind keine ausreichende Lüftung und vergeuden Heizenergie.

Wichtiger Hinweis in Bezug auf das MERKBLATT 18
(Beschichtung von Holz und Holzwerkstoffen im Außenbereich)

Der Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V. (BFS) ist der Herausgeberder Technischen Richtlinien für Maler- und Lackierarbeiten. Hier sind neuen Richtlinien für die Wartung und Werterhaltung festgelegt worden. Im BFS-Merkblatt Nr.18 Abs. 6(aktuelle Fassung März 2006) ist die Wartung von Außenbauteilen aus Holz beschrieben.Demnach ist eine jährliche Überprüfung und Ausbesserung einzelner, auch kleinerer Schadstellen, bei allen Oberflächenbeschichtungen von Außenbauteilen aus Holz,dringend empfohlen. Eine Überholungsbeschichtung ist alle 4 Jahre durchzuführen.


Die Schutzdauer ist keine "Gewährleistungszeit". Die Schutzdauer ist ein technischer Begriff, der dem Auftraggeber helfen kann, ein Instandhaltungsprogramm bzw. Instandsetzungsprogramm festzulegen. Die Gewährleistungszeit ist ein juristischer Begriff, der Gegenstand von Vertragsbedingungen ist. Die Gewährleistungszeit ist im Allgemeinen kürzer als die Schutzdauer. Es gibt keine Regeln, die beide Begriffe miteinander verbinden.


Die Gewährleistungszeit beträgt 4 Jahre nach §13 Nr. 4 Abs. 1 VOB/B.


Die vertragliche Gewährleistungszeit beträgt i.d. R. 5 Jahre, also 1 Jahr länger als die Schutzdauer des Beschichtungssystems.
Es ist also empfehlenswert, mit uns einen Wartungsvertrag mit regelmäßigen Inspektionen abzuschließen, damit eine fachgerechte Funktion- und Werterhaltung sichergestellt ist.


Eine Haftung für eventuell auftretende Mängel, ohne dass eine Wartung durchgeführt wurde, kann aus den vorgenannten Gründen nicht anerkannt werden. Falls wir mit Ihnen keinen Wartungsvertrag abschließen werden, sind Sie für die durchgeführten Wartungsarbeiten beweispflichtig.